Aktuell

Hier findest du immer die neuesten Informationen; kurze Berichte von Ligaspielen und Turnieren,
Spielankündigungen und sonstige Neuigkeiten von den Schlachtenbummler Bochum,
dem sympathischen TIPP-KICK-Verein und VfL-Fanclub.


40. Westdeutsche Einzelmeisterschaft

„Ohne Schiri habt ich keine Chance!“

… so hallen die Fangesänge an fast jedem Wochenende durch Deutschlands Fußballstadien.
Auch beim Tipp-Kick steht die Pflichtaufgabe "Schiri" bei den meisten Teilnehmern nicht sonderlich weit oben in der Beliebtheits-Skala. Hat der Schiedsrichter beim Fußball schon einen schweren Job, so ist diese Aufgabe beim Tipp-Kick nochmal deutlich schwieriger.
Mit oder ohne Torwart? Pfosten oder hintere Torstange und somit Tor?
Die Gefahr einer Fehlentscheidung ist nicht gering und somit die geforderte Konzentration und Aufmerksamkeit sehr hoch.
Bei der 40. WDEM in Bornheim waren die beiden teilnehmenden Schlachtenbummler
erstmals von der Aufgabe "Schiedsrichter" befreit.

Wie konnte das passieren?
Um einen reibungslosen Ablauf eines großen Turnieres zu garantieren, hatten sich Uli und Achim Schmidt als Ergebnisjäger angeboten und machten sich nach jeder Runde mit dem Klemmbrett auf den Weg zu den Platten, um den Endstand der einzelnen Spiele einzutragen. In 99% aller Fälle ein leichtes Unterfangen. Doch ab und zu steht man auch mal an einer verwaisten Platte.

Spielen durften die beiden SchlaBOs natürlich auch noch.
Immerhin 94 Teilnehmer sorgten für einen würdigen Rahmen der WDEM.
Die besten 32 konnten sich für die KO.-Phase qualifizieren.
Weder Uli noch Achim konnten diesen Schritt gehen.
Doch beide hatten einen besseren Turniertag erwischt,
als es die Platzierungen auf den ersten Blick vermuten lassen.

Uli Schmidt schaffte es in den ersten 6 Runden alle Ergebnisse einzusammeln, verpasste es jedoch Punkte einzufahren. Mit 2:10 Punkten war das Erreichen der Top 32 schon fast aussichtslos, dennoch konnte Uli nochmal richtig Gas geben und mit 4 Siegen am Stück letztendlich sich Rang 56. sichern. Wirklich bemerkenswert dabei ist die Tatsache, mit lediglich 20 Gegentoren bei 94 Teilnehmern als 56. die fünftbeste Abwehr des gesamten Feldes zu stellen. Das ist mal richtig stark und ein echtes Ausrufezeichen!
Die beste Abwehr der Schweizer Runde stellte der spätere Turniersieger Frank Hampel, der lediglich 4 Tore weniger als Uli schlucken musste.

Auf Rang 44 und ebenfalls mit 10:10 Punkten kam der grippegeschwächte Achim Schmidt ins Ziel. Mit einem Sieg im entscheidenden 10 Spiel wäre ihm auch der Einzug in die KO-Phase gelungen. Doch nach einem torlosen Remis in Halbzeit 1 konnte sein Gegner Oli Wegener noch eine Schüppe drauflegen und das Spiel dann doch noch mehr als deutlich mit 7:1 für sich entscheiden. Hier hatte Achim keine Körner mehr, dennoch darf er von sich behaupten, ab der dritten Runde in jeder Partie sein Herz auf der Platte gelassen zu haben. Jedes dieser Spiele waren ein absoluter Kampf und ein offener Fight.

Auch wenn Uli und Achim nicht mit den gewünschten Platzierungen belohnt wurden, konnten sie erhobenen Hauptes das Turnier verlassen. Beide haben alles gegeben und gezeigt, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird.

Glück auf!


40. Westdeutsche Einzelmeisterschaft

Das letzte große Highlight des Jahres:
Am Samstag findet im rheinischen Bornheim das letzte große Tipp-Kick Highlight des Jahres statt. Die Westdeutsche Einzelmeisterschaft feiert einen runden Geburtstag und wird nun bereits zum 40. mal ausgerichtet.

Auch 3 Schlachtenbummler kämpfen in Person von Uli Schmidt, Paulo Vicente und Achim Schmidt um Pokale und Turnierpunkte.
Lediglich Uli hat viele Punkte zu verteidigen, während Paulo und Achim in dieser Hinsicht komplett unbelastet auf Punktejagd gehen können.

Bereits 97 Anmeldungen lassen die Hoffnung auf über 100 Teilnehmer anwachsen.
Es wäre wirklich schön, wenn der Westen diese magische Zahl knacken könnte.
Das Teilnehmerfeld ist wie immer auf Sektionsturnieren erstklassig.
Nach 10 Runden Schweizer-System qualifizieren sich die besten 24 Tipp-Kicker für die progressiven Play-Offs (KO-System) im Kampf um den Titel.

Ein harter Gang und ein weiter Weg für die 3 Bochumer.
Doch wie heißt es so schön bei uns im Pott:
Junge, Bange machen gibbet nich!

Glück auf!


Extra-Runde

Nachsitzen ist angesagt.
Durch die verdiente 13:19 Niederlage in der Pokalqualifikation bei Ruhrpott Schwerte dürfen die Schlachtenbummler eine Extra-Runde drehen.
Im dann alles entscheidenden KO-Spiel geht es dann endgültig um den Einzug in die Pokalendrunde in Berlin, welche auf Grund der heutigen Niederlage noch nicht gebucht werden konnte.
Ruhrpott Schwerte war von Anfang an konzentrierter, galliger und fokussierter, die Bochumern schienen gedanklich noch mit dem LastMinute-Heimsieg ihres VfL am Vortag beschäftigt zu sein.
Das Bochumer Mix-Team aus erster und zweiten Mannschaft lief von Beginn an einem Rückstand hinter.
Gerade in der schwachen Anfangsphase wurden wichtige Spiele verloren, Zählbares liegengelassen und der Grundstein für die spätere Niederlage gelegt.
So konnten hochmotivierte Schwerter den Sieg schon frühzeitig unter Dach und Fach bringen.
Wir gratulieren zum Erreichen der Endrunde!
Ihr wart der erwartet starke und stets faire Gegner.

Glück auf!


Pokal-Qualifikation West

Premiere im Ruhrgebiet:

Schwerte gegen Bochum gab es schon öfter, aber eben noch nie das Duell des vor 2 Jahren neu gegründeten Vereins
Ruhrpott Schwerte gegen die Bochumer Schlachtenbummler.
Am Sonntag kommt es nun im Pokal-Fight zur Premiere.
Verbandsligist Ruhrpott gegen den Zweitligisten Schlachtenbummler.
Auf den ersten Blick eine leichte Aufgabe für die Bochumer.
Doch Vorsicht: Ruhrpott ist nicht nur Aufstiegsfavorit, sondern auch besser besetzt, als man es in dieser Spielklasse erwarten kann. Mit Andreas Helbig steht ein ehemaliger Bundesligaspieler in ihren Reihen und Alex Wrobel hat zur Zeit das Momentum auf seiner Seite und konnte vor Kurzen die Gevelsberger Cult-Classics gewinnen.
Die SchlaBOs werden mit einem Mix-Team aus erster und zweiter Mannschaft an den Start gehen. Zu 100 % steht die Mannschaftsaufstellung aber noch nicht fest.
Wir freuen uns auf einen spannenden Fight und auf eine neue Spielstätte.

Glück auf!


2. Bundesliga SüdWest

Bochums bibeltreue Betschwestern
Bochums bibeltreue Betschwestern

„Wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“ (Matthäus, 5.39)
Dieser bekannte Vers aus der Bibel hat nun auch Anwendung bei den Schlachtenbummler Bochum gefunden.
Nach der ersten 4:28 Watschn gegen die flinken Finger aus Bruck war die masochistische Neigung der SchlaBOs noch nicht restlos befriedigt und es folgte eine weitere, schallende 7:25 Ohrfeige gegen die Kaiserslauterner Zweitvertretung. Wenn´s nicht richtig weh tut, macht´s auch keinen Spaß!

Dabei waren die Bochumer durchaus hoffnungsvoll und optimistisch an die Isar gereist. Eine Niederlage gegen FFB wäre auch nicht schlimm gewesen. Gegen den Topfavoriten der Liga darf man auch verlieren, aber eben nicht in dieser Höhe.

"Wäre wäre, Fahrradkette" (Matthäus 2018)

 

Da die SchlaBOs wie bibeltreue Jünger weiter spielten, gab es auch in dem so eminent wichtigen Spiel gegen die Pfälzer nichts zu Lachen.
Mit einem Sieg hätten die Schlachtenbummler einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen können. Doch irgenwie sind wir bereits nach dem ersten Schritt ins Stolpern gekommen.

Nun, man kann ja mal auf die Nase fallen. Wichtig wird es jetzt sein, sofort wieder aufzustehen und anzugreifen. Und genau das werden wir jetzt machen. Bereits beim Dienstags-Training geht der Blick wieder in die Zukunft. So schlecht werden wir uns nicht zweimal präsentieren.
Das ist ein Versprechen!

Glück auf!


2. Bundesliga SüdWest

Am Sonntag rollt der Tipp-Kick Ball auch wieder in der 2. Bundesliga.
Wie bereits im Vorjahr schon, wollte der Spielplan es so, dass die SchlaBOs die weite Reise in die bayrische Landeshauptstadt antreten müssen. Auf Grund der 670 Kilometer langen Anreise, haben sich die Bochumer dazu entschlossen, bereits am Vorabend anzureisen und den Augustiner-Keller zu erkunden. Bei einem Bierchen (harmloses Wort für bajuwarische Krüge) werden wir dann die Taktiken für den Folgetag besprechen, welche vermutlich mit jedem weiteren Bier immer verwegener und tollkühner werden. Und als Außenseiter darf man sich ja gerne auch mal ein bisschen Mut antrinken.

Wenn die meisten Mitbürger noch beim Frühstück sitzen, rollt in Unterhaching schon der Ball. Bereits um 9 Uhr startet das erste Spiel. Und es gilt sofort ein hartes Brett zu bohren. Unser erster Gegner sind kein geringerer als die Flinken Finger aus Bruck, ihres Zeichens Aufstiegskandidat Nummer Eins. Auf dem Papier sind wir fast chancenlos und gelten als riesengroßer Außenseiter.
Vincent Höhn ist Brucks Topspieler. Erst letzte Woche musste er sich im Tour-Finale, dem Turnier der 32 besten Tipp-Kicker, erst im Finale geschlagen geben und rangiert in der deutschen Turnier-Rangliste auf Platz 8.
Mit Peter Funke, Rainer Schönlau und Thomas Ruchti haben die Bayern drei Spieler im Kader, die zusammen auf mehr als 100 Jahre Tipp-Kick Erfahrung blicken können. Wahnsinn ! Wofgang Renninger ist der 5. Mann in einem starken Kader.

Gegen 11 Uhr folgt dann das nächste Brett, unser zweites Duell.
Bundesliga-Absteiger Kaiserlautern steht uns mit seiner Zweitvertretung an den Platten gegenüber. Dessen Kader wurde nach dem Abstieg zur Hälfte umgekrempelt und mit 2  reiselustigen Schweizern neu besetzt. Markus Kälin und Daniel Nater verstärken seit Saisonbeginn Urgestein Michael Link und Nachwuchstalent Fabian Werle.
Zwei knappe 15:17 Niederlagen am ersten Spieltag haben den Druck auf die Pfälzer erhöht.
Das hatten sie sich sicherlich anders vorgestellt.
Diese Partie verspricht einen Krimi und ein Spiel auf Augenhöhe. Ausgang höchst ungewiss. Ein Bochumer Sieg könnte aber schon einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt bedeuten. Deshalb ist dieses Spiel auch das wichtigere des Tages.

Unser Sieg am ersten Spieltag gegen Hirschlanden hat uns Mut und Selbstvertrauen gegeben. Erstmals gehen die Schlachtenbummler auch in ihrer ursprünglichen Besetzung an den Start. Thomas Otto und Achim Schmidt konnten schon die ersten Punkte einheimsen. Nun kommen Matthias Wietoska und Paulo Vicente zu ihren ersten Einsätzen. Neuzugang PV7 gibt sogar sein Debut im Bochumer Dress. Viel Erfolg, Paulo!

Die 2. Liga ist sehr eng und es entscheiden Kleinigkeiten. Jedes Spiel muss erst gespielt werden und keiner kann sich seiner Punkte sicher sein. Wir werden bis in die Haarspitzen motiviert sein und alles für weitere Punktgewinne in die Waagschale werfen.

Glück auf!


SüdDeutsche Einzelmeisterschaft

Dreimal Top 100.
Nach der süddeutschen Einzelmeisterschaft am vergangenen Wochenende befinden sich immer noch 3 SchlaBOs unter den Top 100 der deutschen Turnierrangliste.
Um drei Plätze verbessert rangiert Achim Schmidt nun auf Platz 61. Achim konnte als einziger Schlachtenbummler in die dritte Runde der SDEM einziehen und verpasste durch 2 Niederlagen zum Schluss den Sprung in die Vorschlussrunde und somit eine noch bessere Platzierung.
Knapp an Runde 3 der letzten 48 Teilnehmer schrammte Christoph Schmidt vorbei.
Dennoch spielte er streckenweise ansehnliches Tipp-Kick, konnte hier und da ein kleines Ausrufezeichen setzen, blieb insgesamt jedoch hinter den eigenen Ansprüchen zurück.
Stark gespielt und trotzdem raus. Uli Schmidt musste wegen einer einzigen Niederlage in Runde 1 die SDEM-Segel streichen. Alle weiteren Erstrundenspiele endeten Remis und reichten trotz der guten Leistung nicht zum Erreichen der der zweiten Runde.
Bei der dann für ihn folgenden Frankfurter Stadtmeisterschaft kam das Aus in Runde 2. Somit belegt Uli eine runde Zahl in der Turnierrangliste und grüßt von Platz 100.
Acht Plätze vor ihm ist Matthias Wietoska zu finden. Witti konnte wegen einer weiteren runden Zahl nicht an der SDEM teilnehmen und feierte seinen 40. Geburtstag.
Herzlichen Glückwunsch, altes Haus!
Paulo Vicente stand schon mit einem halben Bein in Runde 2.
Eine unnötige Niederlage brachte dann wegen des direkten Vergleiches den KO. Ruck zuck wurde ein neuer Spieler verpflichtet und mit seinem neuen Starspieler, dem "Black Panther", legte PV7 so richtig los. Als 14. verpasste er dann megaknapp den Einzug in die Endrunde der Frankfurter Stadtmeisterschaft.
Auch wenn es sich ein wenig komisch anhören mag, so richtig traurig waren die 3 anderen SchlaBOs darüber nicht. Es war schon nach 21 Uhr und die Endrunde hätte die Heimfahrt um weitere 2 Stunden nach hinten verschoben.
Schließlich hatten alle Schlachtenbummler einen langen Tag nach einer kurzen Nacht in den Beinen.
Kurz nach Mitternacht hatte uns das Ruhrgebiet dann wieder in seine Arme geschlossen.


Regionalliga West

Der Auswärtskick in Dortmund entwickelte sich zum erwarteten fairen Schlagabtausch auf Augenhöhe.
TornaDO wie auch SchlaBO legten konzentriert und motiviert los. Die einzelnen Partien waren zwar zumeist hart umkämpft, jedoch gelang es den Dortmundern häufiger diese, wenn oft auch nur knapp, für sich zu entscheiden und bereits zur Halbzeit in Führung zu gehen.
Die Bochumer Jungen steckten jedoch nicht auf, sondern fühlten sich statt dessen angespornt ihre bis dahin überwiegend guten Leistungen nun auch endlich in zählbare Erfolge umzumünzen und das Ruder noch einmal herum zu reißen.
Aber eine engagierte Leistung allein reichte heute nicht um den routiniert aufspielenden Hausherren noch einmal gefährlich zu werden und so belohnte sich TornaDO II bereits vorzeitig mit einem 21:11 Heimsieg. Ein Ergebnis, dass den häufig recht engen Spielverläufen nicht ganz gerecht wird und über das die unterlegenen Schlachtenbummler auch ein wenig enttäuscht war... war die eigene Leistung doch über weite Strecken recht ansehnlich gewesen. Nun ja, vielleicht war es ja auch das Quentchen Glück oder größere Spielerfahrung, die letztendlich den Ausschlag gegeben hat.
Nichtsdestotrotz haben sich die Gäste anständig verkauft und gehen erhobenen Hauptes und mit frischem Mut in die nächsten Spiele. Getreu dem Motto eines ehemaligen Dortmunder Fußballers und Trainers: Mund abputzen, weiter machen!


Regionalliga West

"Jeden verdammten Dienstag" so könnte das Motto der Saison für SchlaBO II lauten. Bereits zweimal gab's "Spaß am Dienstag" für die Bochumer Zweitvertretung, als gegen Phoenix Herne und Preußen Waltrop III die ersten Zähler der Saison eingefahren werden konnten. Nun geht es abermals an einem Dienstag nach Dortmund, wo es im dritten Ligaspiel gegen die SG TornaDO/Menden II darum geht die bisher weiße Weste zu verteidigen.

Der aufmerksame Leser mag sich nun vielleicht wundern: "Ist Dienstags nicht eigentlich Training bei den SchlaBOs?!"

Das ist grundsätzlich zwar richtig, wird aufgrund des Auswärtsspiels aber diese Woche folgerichtig entfallen.

Uli und Christoph Schmidt, Björn Schulte und Marcel Kapp werden wie schon zu Saisonbeginn die Bochumer Delegation bilden, die in Dortmund auf Punktejagd gehen wird. Wir rechnen mit einem intensiven Spiel gegen hochmotivierte Gegner und sehen den Ausgang letzten Endes dann auch ein wenig als Standortbestimmung, ob wir für den weiteren Saisonverlauf nach oben richten dürfen, oder eher auf die unteren Tabellengefilde herabsenken müssen.

Mit zwei Siegen im Rücken und 4 Punkten im Sack reisen wir mit breiter Brust in die Nachbarstadt und freuen uns auf faire und spannende Spiele!


SchlaBOs auf der Spielwarenmesse

Achim "AS69" Schmidt, Jochen Mieg, Paulo "PV7" Vicente (v.l.n.r.)
Achim "AS69" Schmidt, Jochen Mieg, Paulo "PV7" Vicente (v.l.n.r.)

Europas größte Spielwarenmesse in der Essener Grugahalle hat auch in diesem Jahr ein ganz besonderes Highlight zu bieten:
Den Tipp-Kick Stand!

Unter den knapp 180.000 Besuchern (an 4 Tagen) tummelten sich am Samstag auch 2 Bochumer Schlachtenbummler. Paulo Vicente und Achim Schmidt wollten Tipp-Kick Inhaber Jochen Mieg eigentlich nur einen Freundschaftsbesuch abstatten, bekamen dann aber prompt die Gelegenheit ein wenig am Stand aus zu helfen und den tischfußballinteressierten Besuchern den einen oder anderen Trick zu verraten. Auch Georg Lortz von der SG Rheinland/Düsseldorf war, wie bereits in den Vorjahren, als Standbesetzung vor Ort und erfreut über die unverhoffte Unterstützung.

Beim bunten und munteren Treiben an den Spielplatten durfte man sich durchaus auch ein wenig wehmütig in die eigene Kindheit zurückversetzt fühlen. Schließlich waren auch wir als Kinder mit unbändigen Spieltrieb heiß auf den 12-eckigen Ball.
Die leuchtenden Augen der Kinder (und der Eltern) brachten auch uns alten Tipp-Kick Hasen ein Lächeln ins Gesicht und erwärmten unser Herz.
Der Tipp-Kick Stand war durchgehend gut besucht und die Platten wurden pausenlos bespielt. "PV7" und "AS69" gaben sich dann auch selbst noch die Ehre und duellierten sich vor den Augen des Messepublikums in einem Show-Kampf.

Sowohl der Messebesuch als auch das Wiedersehen mit Jochen Mieg (und Georg Lortz) haben viel Spaß gebracht.
Lang lebe Tipp-Kick, Glück auf!


Der Westen zu Gast beim Training in Bochum


Gevelsberger Cult Classics

Bester Bochumer in Gevelsberg: Matthias Wietoska
Bester Bochumer in Gevelsberg: Matthias Wietoska

Die Witti-Show!

5 Bochumer Schlachtenbummler gingen bei den 9. Cult-Classics in Gevelsberg an den Start. Und die SchlaBOs legten eine geschlossen gute Leistung hin.
Lediglich Björn Schulte war mit seinem Abschneiden und Platz 27 unzufrieden, obwohl über weite Strecken auch viel Gutes dabei war und bis zur letzten Runde Schweizer System die KO-Phase greifbarer nah.
Achim Schmidt kämpfte sich noch unter die besten 24 und somit in die Endrunde. Dort war dann allerdings auch sofort das vorzeitige Turnierende für ihn gekommen.
Christoph und Uli Schmidt konnten die erste KO-Runde siegreich gestalten und standen somit im Achtelfinale. Dort verabschiedeten sich beide mit denkbar knappen Niederlagen und guter Leistung gegen starke Gegner.
Dennoch haben beide ein verdammt starkes Turnier gespielt und Bochums Farben mehr als würdevoll vertreten.

Matthias Wietoska konnte das alles noch deutlich toppen und zog mit einer glanzvollen Leistung und einem überraschenden 5:3 Viertelfinalsieg gegen Jens Foit ins Halbfinale ein. Obwohl er sich dort mit 1:3 Fred Elesbao beugen musste, rockte Witti seine Gegner, die Halle und bot allen eine große Show.
Seine tolle Leistung wurde mit einem Pokalgewinn gewürdigt, der Applaus seiner Teamkollegen und vorherigen Gegner hatte er sich redlich verdient.

Glück auf!


Regionalliga West

Nico Girolami gibt sein Comeback im SchlaBO-Dress (hier gegen Dirk Clement)
Nico Girolami gibt sein Comeback im SchlaBO-Dress (hier gegen Dirk Clement)

Mit einem ungefährdeten 24:8 Sieg gegen die Drittvertretung der Waltroper Preußen haben die Schlachtenbummler Bochum II ihren Heimauftakt erfolgreich gestaltet.
Von Anfang an gingen die SchlaBOs konzentriert zur Sache und stellten frühzeitig die Weichen in Richtung Sieg. Mit einem mannschaftlich geschlossenem Auftritt wurden die beiden fest eingeplanten Punkte eingefahren. Mit Nico Girolami konnten die Bochumer einen Comebacker begrüßen, der seit einigen Monaten nicht mehr an der Platte stand.
SchlaBO II ist somit nicht nur in der Spitze hochklassig besetzt, sondern auch in der Breite mittlerweile sehr gut aufgestellt.

Unser Saisonstart mit 4:0 Punkten ist also gelungen, somit sind wir unserem Ziel, eine sorgenfreie Saison spielen zu können, mindestens einen Schritt näher gekommen.
Am 30. Oktober reist Bochums Zweitvertretung in die Nachbarstadt und trifft dort auf Dortmund’s Zweite. Dann wird sich zeigen, ob die SchlaBOs im weiteren Saisonverlauf mit einem Auge nach oben oder nach unten schielen können.
Eines ist jedoch sicher:
In der jetzigen Form ist Bochum nur schwer zu bezwingen.

Glück auf!


Regionalliga West

Unser Gegner vom kommenden Dienstag (09.10.19), der TKC Preußen Waltrop III, hat alles andere als einen guten Start in die Saison hingelegt. Mit einer unfassbaren 2:30 Niederlage im Haus-Derby gegen Phoenix Herne startete die Drittvertretung des einzigen West-Bundesligisten in diese Spielzeit.

Aus Bochumer Sicht ist die Situation des befreundeten Vereins ein wenig fraglich. Zwar wurde die Waltroper Drittvertretung von Achim Schmidt in der Saisonprognose auf einem Abstiegsplatz vorhergesagt, doch die Klarheit des ersten Spiels wirft schon ein paar Fragen auf:
Was war da los?
Wie konnte so etwas passieren?
Mit Martin Weichmann ist der einstige und einzige Punktegarant weggebrochen.
Ein jugendlicher Nachwuchskicker ohne jegliche Spielpraxis und Erfahrung kann nun mal nicht in seine Fußstapfen treten. Das schaff(t)en schließlich nicht einmal die alteingesessenen Oldies, die seit knapp 30 Jahren Tipp-Kick spielen.


Waltrop ist ein großer Verein mit vielen Spielen in der Hinterhand. Ist diese schon ausgeschöpft oder kommt jetzt die große Überraschung?

Die Schlachtenbummler Bochum sind sich bewusst, dass dieses Ergebnis eher einmalig bleiben wird und gehen gewarnt in diese Duell. Nichts ist trügerischer als der Anschein eines lockeren Sieges ohne Gegenwehr.


Ankick ist gegen 18:48 Uhr im Weitmarer Toulouse, Hattinger Straße 293. Schaulustige sind wie immer herzlich Willkommen.

Glück auf!


53. Deutsche Einzelmeisterschaft

"Keine Titel und Trophäen, trotzdem wird es weiter geh'n, so wie es schon immer war..." für Bling-Bling geht's von Bochum nach Berlin
"Keine Titel und Trophäen, trotzdem wird es weiter geh'n, so wie es schon immer war..." für Bling-Bling geht's von Bochum nach Berlin
Hallen-Deko á la SchlaBO
Hallen-Deko á la SchlaBO

Sportlich zuviel Käse, kulinarisch jedoch Weltklasse (-Kuchen) hatte die Berliner DEM für die startenden Bochumer zu bieten.

Lediglich 113 Teilnehmer bei einer deutschen Einzelmeisterschaft sind schon ein wenig endtäuschend. Über Gründe hierfür und mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung möchten wir aber an einer anderen Stelle diskutieren.
Die Qualität der Veranstaltung von Organisdation bis Catering kann allerdings schon einmal definitiv ausgeschlossen werden.

Christoph, Uli und Achim entpuppten sich teils unfreiwillig als Frühaufsteher und starteten ihren Hauptstadt-Trip mitten in der Nacht. Bereits um 01:30 war Abfahrt in Dorsten-Rhade und nach einem Zwischenstopp in Bochum Weitmar (und der ein oder anderen Zgarettenpause) erreichten die 3 Bochumer um 7:45 Uhr die Marshall-Halle.
Wer schön sein will muss leiden - wer Tipp-Kick spielen will auch!

Nach dieser Hardcore-Anreise begann dann auch das Turnier des Jahres. Immerhin 90 der 113 Teilnehmer erreichten die 2. Runde. Die 23 ausgeschiedenen Spieler konnten dann im Teltow-Cup starten.
Dieses Auffang-Turnier begann dann auch gleich mit 2 Bochumer Schlachtenbummler, denn weder Christoph noch Uli konnten trotz guten Starts bei der 53. DEM die Chance nutzen, ihre Matchbälle zu verwandeln und den Einzug in Runde 2 zu verwirklichen.
Im Teltow-Cup konnten sich aber beide deutlich steigern und problemlos bis in die dritte Runde durchmarschieren und sich somit für eine weitere Teilnahme am Folgetag qualifizieren. Der gerechte Lohn für frühes Aufstehen und eine (zu) späte Leistungssteigerung.

Achim dagegen setzte seine Tradition fort, am Sonntag lediglich als Zuschauer und Maskottchen zu agieren. Dabei hatte sein Ticket schon in der Hand, als er im fünften Spiel der dritten Runde gegen den Amberger Sebi Wagner mit 1:0 in Führung lag. Doch im Tipp-Kick geht es bekanntermaßen sehr schnell und zu Null Siege sind eher selten. So konnte Sebi seine Offensiv-Qualitäten doch noch ins Ziel bringen und mit wackligen Knien seinen Favoritensieg einfahren. Trotz guter Leistungen musste sich Achim somit vom Turnier verabschieden. Letztendlich war seine Gruppe mit Tuma, Gottschalk, Helbig, Höhn und Wagner doch 1-2 % zu stark.

Die Endrunde des Teltow-Cups fand auch ohne Bochumer Beteiligung statt. Trotz guter Leistungen schafften es Uli und Christoph nicht in die Runde der letzten Zwölf.

Vor der Abreise gönnten sich die SchlaBOs selbstverständlich noch den hervorragenden Berliner Käsekuchen aus dem Hause Lorenzen.
Christoph’s Vorhaben, den restlichen Kuchenvorrat nach Bochum zu entführen, scheiterte jedoch am Heißhunger seiner Teamkameraden, die von dem herrlichen Gebäck genau so begeistert waren.
So ein Käse aber auch!

Während andere noch schlafen, schiebt der unermüdliche Uli Schmidt nochmal schnell eine Trainingseinheit ein
Während andere noch schlafen, schiebt der unermüdliche Uli Schmidt nochmal schnell eine Trainingseinheit ein

Vorbericht 53. Deutsche Einzelmeisterschaft

Reisegruppe Schmidt kommt zu dritt.
Doppelt hält besser, aber aller guten Dinge sind drei... deshalb machen sich auch gleich drei Schmidts auf den Weg von Bochum nach Berlin um ihr Losglück bei der 53. Deutschen Einzelmeisterschaft auf die Probe zu stellen.
Getreu dem Motto: Schmiddis go to Hauptstadt!

So damit nun aber Schluss mit schlechten Wortspielen!
Achim, Uli und Christoph wollen am kommenden Wochenenende ein paar Turnierranglistenpunkte in den Westen entführen, vor allem aber auch Spielpraxis auf Wettkampfniveau sammeln.
Besonders jetzt beim startend Ligaspielbetrieb wissen wir eine solch intensive zusätzliche „Trainingseinheit“ sehr zu schätzen.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit den Sportkameraden aus allen Winkeln der Republik und dem benachbarten Ausland, auf ein sportlich-faires Kräftemessen, auf den technischen Support und das Warenangebot von Bernd Weber, auf Fachsimpeleien bei dem ein oder anderen gemütlichen Bier, vor allem aber auf den fantastischen Käsekuchen, der die Berliner Turniere erst so richtig legendär gemacht hat - zumindest bei uns Bochumern!

Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und vor allem viel Spaß am kommenden Wochenende!
In diesem Sinne: Glück Auf!


Regionalliga West

Beim Aufgallopp zum Saisonbeginn empfingen die Phoenixe die Schlachtenbummler aus am Schloß Strünkede. Uli Schmidt, Björn Schulte, Christoph Schmidt und Marcel Kapp waren angereist um die Bochumer Farben zu vertreten.
Die Herner wirkten entschlossen ihr Comeback in der Regionalliga, nach einem Jahr Abstinenz im Verbandsliga-Exil, erfolgreich zu gestalten. Doch auch die Bochumer waren engagiert und Willens mit einem Auswärtssieg den Grundstein für eine Saison ohne Abstiegssorgen zu legen.
So machten es sich dann auch beide Mannschaften nicht leicht und kämpften verbissen Spiel um Spiel um jeden einzelnen Punkt. Die SchlaBOs gingen zwar zunächst in Führung, zur Halbzeit konnte Herne die Führung allerdings egalisieren, so dass beim Stande von 8:8 noch keine Tendenz erkennbar war.
In Halbzeit zwei gelang es den Bochumer Jungen dann, dank einer bärenstarken Leistung ihres Jüngsten, abermals in Führung zu gehen. Bereits in der Vorschlussrunde brachten sie diese dann auch vorzeitig ins Ziel, der Endstand von 17:15 war dann bloß noch Formsache. Herne erwies sich als guter Gastgeber der dem Bochumer Besuch nach hartem aber fairem Kampf zwei wichtige Punkte zum Gastgeschenk machte, jedoch durchaus deutlich machte, dass Potenzial und Ambition zu mehr vorhanden ist. Die Schlachtenbummler wünschen viel Erfolg im weiteren Saisonverlauf!
Der relativ knappe Sieg machte deutlich dass diese Spielzeit kein Selbstläufer wird, aber mit guten Leistungen, wie der vom Sieggaranten Marcel Kapp, und Selbstvertrauen durchaus Erfolge erzielt werden können und stimmen für die Zukunft optimistisch.


Regionalliga West

Am Dienstag startet auch die Bochumer Zweitvertretung in die Saison 2018/19.
Auftaktgegner ist der Aufsteiger TKC Phoenix Herne. Beide Vereine sind alte Bekannte aus gemeinsamen Verbandsliga-Zeiten, seit dem letzten Aufeinandertreffen ist jedoch bereits eine ganze Saison vergangen.
2016/17 konnten die Schlachtenbummler Hin- und Rückspiel für sich entscheiden (18:14 und 25:7).
Ob die Bochumer auch diesmal wieder triumphieren oder ob es den Schloßkickern gelingt den Heimvorteil für sich zu nutzen und die ersten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren, wird sich kommende Woche auf der Filzplatte entscheiden.


2. Bundesliga SüdWest

Kniffeln mit Jonathan Weber!

Jonathan Weber prognostizierte die ausgeglichenste 2. Liga aller Zeiten. Achim Schmidt behauptete in der SchlaBO-Saisonvorschau, dass man den Ausgang dieser Liga auch auswürfeln könne. Sind beide nach dem ersten Spieltag jetzt Hellseher oder doch eher Klugscheißer? Zu dieser Frage bleibt Achim beim Auswürfeln und Jonathan hält dieses vermutlich für ausgeglichen. Alles klar?

Nicht ist klar. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Hochspannung pur.

Auch der Dreiervergleich im Bochumer Toulouse hatte alles zu bieten, was das Tipp-Kick Herz begehrt. Wendungsreiche Spielverläufe, überraschende Ergebnisse und einen Hauch von Drama lag über dem Toulouse. Drama?

Genau das spiegelte den Gemütszustand der Bochumer Schlachtenbummler bei der 9:23 Niederlage gegen die SG Karlsruhe/Mainz wieder. Nach dem 7:9 Zwischenstand mit berechtigter Hoffnung auf einen möglichen (doppelten) Punktgewinn gelang den SchlaBOs rein gar nichts mehr, während das Toulouse tobte. In der 2. Fußball-Bundesliga fertigte der VfL Bochum den FC Ingolstadt mit 6:0 regelrecht ab, welches natürlich in einer Bar mit Standing Ovations gefeiert wurde, Ein obskurer Kontrast zum Geschehen auf dem grünen Filz. Der Sieg von Karl/May war im Vorfeld allerdings erwartet worden, die Höhe des VfL-Triumpfs dagegen nicht.

Die Spielgemeinschaft gab zum Schluss gegen die SchlaBOs nochmal richtig Gas. Mussten sie aber auch. Im ihrem ersten Spiel des Tages, im Derby Baden gegen Schwaben, verbaselten sie nämlich eine sichere Führung und zogen trotz 8:4, 12:8 und 15:13 den Kürzeren. Nun ja, am Ende kackt die Ente...

Als Spezialisten für Aufholjagden entpuppten sich die Hirsche auch schon im Spiel gegen den Bochumer Gastgeber. Nach den ersten 2 Spielrunden lagen die SchlaBOs sensationell mit 8:0 in Führung. Mit einem Doppelschlag konnten die Schwaben auf 4:8 verkürzen, um danach direkt wieder ihren Rückstand auf 5:11 auszubauen. Halbzeit. Verwunderte Gesichter auf beiden Seiten. 

Und Bochum blieb hartnäckig und Geil auf den Sieg. Jedes Spiel war umkämpft und wurde teils erst in den letzten Sekunden entschieden. 13:7, immerhin noch 14:10 und mit einem 5:3 Sieg von Björn Schulte wurde das 16:12 geschafft.

Ein Punktgewinn war sicher. Diesen hätte vor Spielbeginn jeder Bochumer unterschrieben. Doch bei diesem Spielstand wäre ein Remis gleichbedeutend mit einer Niederlage. Würden die Nerven halten ? Scheinbar nicht. Sowohl Achim (1:2) als auch Uli (1:3) lagen zur Halbzeit in Rückstand , was nicht unbedingt zur Besserung des Nervenkostüms beitrug. Uli konnte recht schnell einen Gleichstand herstellen, musste sich dann aber doch geschlagen geben. Achim dagegen konnte seinen Rückstand nicht nur egalisieren, sondern schaffte sogar die Führung, welche er mit einem sensationellen Torwart bis zum Ende halten konnte. Die Überraschung war perfekt. Der erste Sieg der Saison war eingefahren worden. Die 4 Bochumer Spieler waren in diesem Moment genauso laut und euphorisch wie später die knapp 20 VfL-Fans vor dem TV. Tja, am Ende landet die Ente auch manchmal auf dem Grill und hat nichts zu ka.… bzw. lachen!

Welch ein Tag. Aus Bochumer Sicht ein fast perfekter Tag. Der Sieg gegen Hirschlanden war nur durch eine überragende Mannschaftsleistung möglich. Dank an alle 4 SchlaBOs. Jeder hat sein Herz an der Platte gelassen. Und zwar in einer Art und Weise, vor der man nur den Hut ziehen kann. Eine Kiste Fiege ist der gerechte Lohn. Vielleicht kommt ja noch eine Flasche portugiesischer Gin dazu?

 

Nicht zu vergessen das 6:0 des VfL, mit dem kleinen Wermutstropfen, dieses Spiel nicht live im Stadion sehen zu können.

Gleich 2 Spieler aus der ersten Mannschaft der Schlachtenbummler mussten ersetzt werden. Zu keinem Zeitpunkt aber hatte man das Gefühl von einer B-Mannschaft. Das war durchgehend 1 A.

Unsere 9:23 Niederlage war auch das deutlichste Ergebnis des gesamten Spieltages. Neben einem 16:16 Unentschieden zwischen Rheinland/Düsseldorf und Amberg gab es keinen einzigen Sieg, der höher als 18:14 ausgefallen ist.

Das verspricht auch für die nächsten 3 Spieltage Hochspannung und, na klar, Drama.

Oh wie ist das schööön!

Glück auf!


2. Bundesliga SüdWest

Der Ball hoppelt wieder!

Am Sonntag starten die Schlachtenbummler Bochum in ihre zweite Saison der 2. Bundesliga. Spielort ist wie immer das Sport- und Partylokal "Toulouse" im schönen Bochum-Weitmar. Ankick der ersten Partie ist bereits um 9:15 Uhr.

Der Dreierspieltag wird mit dem Spiel der Hirschlandener Zweitvertretung gegen die SchlaBOs eröffnet. Danach greifen die Männer der SG Karlsruhe/Mainz ins Geschehen ein und duellieren sich mit den Hirschen. Zum Abschluss kämpfen dann die SG und die Bochumer Schlachtenbummler um die letzten Punkte des Tages.

Einen Top-Favoriten gibt es bei diesem Dreiervergleich nicht wirklich, sich ist nur, die SchlaBOs sind es auf gar keinen Fall. In der letzten Spielzeit gingen beide Vergleiche verloren und es bestand lediglich zu Beginn der Spiele ein wenig Hoffnung auf einen Punktgewinn.

Hirschlanden reist mit 5 Spielern an. Michael Bräuning, Stefan Poetsch, Markus Schmidt und Christoph Haag werden von Max Daub (deutsche Turnierrangliste Platz 13!) angeführt. Reichlich Routine garniert mit Bundesliga-Power. Eher ein mit Super betankter Porsche als ein manipulierter Diesel-Mercedes. Aber haben sie auch den Tiger im Tank oder werden sie ins Stottern kommen?

Auch die Spielgemeinschaft (Sportgemeinschaft, Spaßgesellschaft?) werden mit 5 Tipp-Kickern anreisen. Georg Schwartz, Marco Bittmann, Christian Steuer und Daniel Meuren bringen mit Henning Horn zusammen auch über 100 Jahre Tipp-Kick Erfahrung an die Platten. Unterschiedliche Spielertypen wie Sniper-Georg, Edel-Techniker Bitti und Panzerfaust-Henning gehen als Scharfschützen an den Start. Aber haben sie auch die richtige Munition oder sind nicht doch auch ein paar Platzpatronen dabei ?

Die Bochumer Waffen bestehen aus 4 Namen:

 Team-Kapitän Achim Schmidt, Comebacker Thomas Otto, "100% Uli" Schmidt und Debütant Björn Schulte werden zwar als Außenseiter gehandelt, gehen aber hoch motiviert und mit Kampfeslust ausgestattet in die Tipp-Kick Schlachten.

Wir haben keine Chance, also nutzen wir diese!

Glück auf!


Saisonprognose Erste Bundesliga

Laaangweilig!
Oder etwa doch nicht?

Auf den ersten und den zweiten Blick kann es nur einen Meister geben.
Ähnlich wie beim FC Bayern ist dern Frankfurter Kader sowohl in der Breite als auch besonders in der Spitze extrem hochwertig besetzt. Die erfahrenen alten Hasen von Gallus beherrschen die Tipp-Kick Szene auch weiterhin
und verteidigen erneut den Meistertitel.

Celtic hat in den letzten Jahren den Anschluss an die Tabellenspitze hergestellt. Aus den Jungspunden sind gereifte Top-Leute geworden, die trotz ihres Alters bereits aus einem breiten Erfahrungsschatz schöpfen können. Für die Berliner ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Titel den Weg in die Hauptstadt findet und die konstante Leistungssteigerung belohnt wird.
Diese Saison müssen sie sich aber noch gedulden und sich mit dem Vizetitel zufrieden geben.

Das letzte Team mit kleinen Restchancen auf den Titel ist Hirschlanden. Auch die Hirsche sind mit Top-Leuten bestückt und werden auch von den beiden zuvor genannten Teams nur schwer zu besiegen sein. Dennoch ist hier Rang 3 wahrscheinlich.

Platz 4 geht in den Westen. Preußen Waltrop konnte mit Oli Hahne ein Urgestein reaktivieren, der die entscheidenden Punkte im Kampf um die Play-Offs erspielen wird.
Wird aber 'ne knappe Kiste.

Das Kaiserslauterer Brüderteam landet hinter den Westfalen auf Rang 5 und somit direkt vor dem nächsten Club, der es mit 2 Brüderpaaren versucht. Baadte und Hahnel vor Weber und Weißhaupt.
Wasseralfingen wird aber problemlos den Klassenerhalt eintüten können.

Zwar könnten auch die Kieler diese Variante ins Rennen schicken, aber die Förde-Kicker versuchen es mit einer durchgemischten Variante. Rang 7 ohne Abstiegssorgen ist sehr wahrscheinlich.
Wenn es gut läuft könnte es aber auch noch ein wenig nach oben gehen.

Ohne De Nicolo und Koschenz wird Grönwohld den Abstieg wohl nicht vermeiden können. Zwar sind immer noch Klasse Tipp-Kicker im Kader der Hanseaten, doch die Liga ist zu hochklassig besetzt.

Die Spandauer Filzteufel dürfen sich auf ein Jahr freuen, in dem sie reichlich Erfahrung aber vermutlich wenig Punkte sammeln können.Für einen Aufsteiger aber nichts weiter Schlimmes.

Fazit:
Ein Top-Favorit, zwei Außenseiter, vier Teams auf Augenhöhe dahinter und zwei vermeintlich sichere Absteiger lassen eine Saison ohne große Überraschungen befürchten.
Aber vielleicht...


Saisonprognose Zweite Bundesliga SüdWest

Der letztjährige Gewinner der Einzelwertung und Aufsteiger in die 1. Bundesliga, Jonathan Weber, war ja bereits so freundlich ein neutrale Prognose für die kommende Spielzeit abzugeben:
https://dtkv.info/die-ausgeglichenste-zweite-bundesliga-aller-zeiten

Unsere Vorhersage ist natürlich durch die eigene (blau-weiße) Brille beeinträchtigt. Darum haben wir diese Prognose auch einfach mal ausgewürfelt. Den Schlachtenbummlern ist es durchaus bewusst, dass wir landauf, landab als Absteiger gehandelt werden. Diese Vorhersage zählt ja auch nicht unbedingt zu den kühnsten Prognosen.
Wir hätten uns aber schon wie Bolle gefreut, wenn uns Jonathan Weber als Meisterschaftskandidat gehandelt hätte. Wenn auch nur mit einem Augenzwinkern... ;)

Der Meistertitel geht nach Bayern. Die in Unterhaching spielenden Fürstenfeldbrucker haben nicht nur flinke Finger, sondern auch reichlich Erfahrung und einen auf allen vier Positionen ausgeglichen besetzten Kader. Sowohl in der Spitze als auch in der Breite gibt es in diese Spielzeit nichts vergleichbares. FFB steigt auf, alles andere genau so skurril wie ein Bierverbot auf dem Oktoberfest.

Diese Prognose war ja noch recht leicht, ab jetzt wird es schwer.
Tendenziell könnte hier der Würfelbecher wieder ins Spiel kommen.
Trotz des Abgangs von Peter Tuma ist der OTC Amberg hervorragend besetzt. Die ersten drei Positionen sind durchaus in der Lage Spiele vorzeitig zu entscheiden. Neuzugang Chrigu Meister kommt zwar nicht ganz an dieses hohe Level heran, kann und wird in dieser ausgeglichenen Liga aber auch seine Punkte einfahren.
Das dürfte dann für Platz zwei und die Vizemeisterschaft reichen.

Wer's hat, der hat's. Es grenzt schon fast an Arroganz einen Jens Foit in seine zweite Mannschaft zu stellen... und auch die restlichen drei Positionen bei Waltrop II sind mit reichlich Zweitliga-Erfahrung besetzt. Insgesamt sehr ausgeglichen und nur schwer zu schlagen. Platz 3 geht nach Westfalen. Die Preußen erfreuen die Vereine der Regionalliga West, denen ein weiteres Jahr der direkte Leistungsvergleich erspart bleibt.

Mit Spieltrieb auf Rang vier geht es für die Ylipullis. Sie verwirren den Gegner nicht nur mit ihrem unaussprechlichen Vereinsnamen, sondern auch mit ihren Kadermeldungen. Für Position sechs haben sie Diego Maradonna gemeldet und sollte dieser beim Auswärtsspiel in Bochum auch wirklich antreten, gebt uns bitte vorher Bescheid, damit wir bei eurer Ankunft auch sofort einen Notarzt für den Fall der Fälle bereit stellen können...
Auch ohne südamerikanische Leidenschaft verfügen die Gießener über fünf gleichstarke Spieler und schaffen problemlos den Klassenerhalt. Die Triebtäter des Spiels landen auf einem soliden vierten Platz.

Platz fünf geht nach Hirschlanden. Kein anderer Verein in Deutschland verfügt zur Zeit über so viele Mitglieder und Mannschaften. So wurde in diesem Jahr Florian Stähle in die erste Mannschaft hochgezogen und mit Max Daub ein Top-Spieler der Tipp-Kick Szene runtergeschickt. Frei nach dem  schwäbischen Motto: Tausche Porsche gegen Porsche!

Die Dauerbrenner der 2. Liga sichern sich Platz sechs. Die Spielgemeinschaft Karlsruhe/Mainz bleibt auch weiterhin ein fester Bestandteil der Liga. Aber es wird enger und man sollte Acht geben. Bei Karl/May würde man sich auch mal ein bisschen mehr Kreativität bei der Kadermeldung wünschen... Old Shatterhand und Winnetou würden ein tolles Duell gegen Ylipulli's Maradonna abgeben.

So. Und der eine Würfel hat nun die Zahl sieben gezeigt und damit verbunden die Schlachtenbummler. Die glorreiche Sieben.
Sieben Jahre Tipp-Kick Pause hat unsere Neuverpflichtung Thomas Otto nun hinter sich gebracht. Auf der anderen Seite bringt er dafür über 19 Jahre Spielerfahrung an die platten. Analog zu seinem portugiesieschen Landsmann Cristiano Ronaldo vollzog auch Paulo Vicente nochmal einen spektakulären Wechsel: PV7 nun also in Bochum.
Da am ersten Spieltag mit Matthias Wietoska und Paulo urlaubsbedingt zwei Stammspieler ausfallen werden, wird Björn Schulte aus der 2. Mannschaft in den Genuss seiner Zweitligapremiere kommen. Es soll Spieler geben, die müssen auf sich ein Debüt mehr als sieben Jahre warten. Uli Schmidt hatte dieses Vergnügen bereits in der Vorjahres-Saison, holte dabei mehr als sieben Punkte und komplettiert erneut den Bochumer Kader.
Darauf wären sogar Maradonna und Messi neidisch.

Leider ist es fast unmöglich jemanden auf einen Abstiegsplatz zu tippen, ohne sich unbeliebt zu machen.
Also gut, versuchen wir es gar nicht erst: absteigen werden die restlichen beiden Teams.

Die SG Rheinland/Düsseldorf hat schwer am Abgang von Andreas Helbig zu knabbern. Man ist zwar in der Breite solide aufgestellt, hat aber in der Spitze neben Felix Lennemann keinen weiteren konstanten Punktegaranten in Liga zwei.

Letztes Jahr noch Bundesliga und nun der Durchmarsch. Neben Michael Link gibt es keinen Top-Spieler. Für die beiden Neuverpflichtungen aus der Schweiz ist die 2. Bundesliga noch Neuland, in dem sie sich erstmal zurecht finden müssen. Eventuell kann man sich hier aber durch hochziehen aus der Dritten absichern?!
Kaiserslautern II macht die Überraschung wahr und steigt im Folgejahr direkt wieder auf.
Zumindest, wenn die Würfel richtig fallen...

Fazit:
Es wird spannend. Alle Spiele müssen erst einmal gespielt werden und vermutlich wird auch die Tagesform entscheidend sein. Nichts ist sicher. Höchstens, dass die Entscheidungen des Abstiegskampfes erst am letzten Spieltag getroffen werden.
Wir wünschen ALLEN Teams eine spannende und faire Spielzeit.

Diese Saison wird richtig viel Spaß machen!


Saisonprognose Regionalliga West

Es war noch nie sooo leicht!

Das wird eine spannende Regionalliga-Saison im Westen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren kommt kein West-Absteiger aus der 2. Bundesliga runter und mit Aufsteiger Preußen Waltrop II hat sich auch das sportliche "Monster" in die höhere Spielklasse verabschiedet. Fakt ist, es war noch nie so leicht aufzusteigen. Eine bessere Steilvorlage gab es für die Teams dieser Liga noch nie. Doch wer wird der Nutznießer sein?

Gleich drei Teams der SG Dortmund/Menden tummeln sich in dieser Liga. Auch Gevelsberg schickt zwei Mannschaften ins Rennen. Die dritte der Waltroper Preußen und die Zweitvertretung der Schlachtenbummler kämpfen neben den Aufsteigern aus Herne und Kierspe ebenfalls um Punkte.

Schauen wir auf die Aufstiegskandidaten.
Dortmund und Gevelsberg verfügen über die besten Einzelspieler. Sowohl Andreas Hahn als auch Oliver Reupke werden wohl einen 7-Punkteschnitt erspielen können und fungieren somit jeweils als Sieggaranten für ihre Teams.

TornaDO hat seine drei Teams kräftig durchgewirbelt. Nichts ist mehr wie es mal war. Die Routiniers haben sich aufgesplittet und machen auch interne Voraussagen echt nicht einfach. In Mannschaft Eins spielen neben Punktegarant Hahn nun die drei Trainingsweltmeister Schunder, Kastrup und der Ex-Berliner Valentin Kramer. Mit Andreas Klare und Markus Tegetoff befinden sich nun zwei ale hasedn neben den Mendenern Olaf Dransfeld und Achim Buß in der zweiten Mannschaft. Wer von beiden das stärkere Team ist, wird sich wohl erst im internen Duell klären lassen.

Vermutlich wird sich der Ehrgeiz durchsetzen. Wer viel investiert, wird auch irgendwann dafür belohnt werden. Dortmund I bleibt Dortmund I und steht mit Gevelsberg's Reupke-Truppe auf einer Stufe. Auch hier gibt es keinen wirklichen Favoriten. Aber der bereits beschriebene Ehrgeiz macht auch hier den Unterschied und sichert Dortmund I die Meisterschaft und den Aufstieg.

Für die Bergischen bleibt (nur) der Vize-Titel. Hinter Reupke tummeln sich zwar gute Tipp-Kicker in Gevelsberg's Erstvertretung, aber bis auf Siggi Gies war bislang keiner in der Lage, enge Spiele konstant für sich entscheiden zu können.

Rang 3 geht an Dortmund II. Aber es ist auch mehr möglich. Die TornaDOs könnten sich bei optimalem Saisonverlauf auch gleich die Doppelspitze sichern. Das Potential ist jedenfalls vorhanden.

Ab Platz 4 gibt es wenig bis keine Hoffnung mehr auf den Aufstieg.
Diesen Platz schnappen sich die SchlaBOs. Die Zweitvertretung der Bochumer werden in ihrer zweiten Spielzeit in der RL eine ruhige Saison erleben. Die Truppe um Uli Schmidt ist durchaus in der Lage, auch mal einen "Großen" ärgern zu können. Aber aller Voraussicht nach, halt nicht dreimal. Und auch die anderen Spiele müssen erst noch gewonnen werden.

Ohne Abstiegssorgen auf Rang 5 landen die Jungspunde aus Gevelsberg.
Nach der letztjährigen Überraschungssaison mit Platz 3 wird diese Mannschaft niemand mehr unterschätzen.
Eine grandiose Saison ist das Eine, diese zu bestätigen aber das Andere.

Ab Rang 6 beginnt das große Zittern.
Da es zu befürchten steht, dass es mehr als einen Westverein in Liga 2 erwischt, könnte es in dieser Spielzeit theoretisch gleich drei Absteiger geben und lediglich Platz 6 den sicheren Klassenerhalt garantieren.
Und um diesen geht es in einem Dreikampf aus Phoenix Herne, Scorpions Kierspe und Dortmund's Drittvertretung.

Die meiste Erfahrung wird hier den Unterschied machen und hier hat TornaDO III einen großen Vorteil.
Zwar ohne richtigen Top-Spieler in ihren Reihen, sind sie relativ ausgeglichen besetzt und können einige Spiele auch mal "dreckig" (nicht unfair!) gewinnen.
Dortmund's Drittvertretung belegt genauso Platz 6 beim Tipp-Kick wie die Borussia in der Fußball Bundesliga.

Der letztjährige Verbandsligameister Phoenix Herne schaffte das Kunststück verlustpunktfrei aufzusteigen. Diesen Elan nehmen sie in die neue Liga und Saison mit und schaffen es auch diesmal vor Kierspe zu bleiben.
Rang 7 reicht den Hernern (erstmal) zum Klassenerhalt, der Rest ist Daumendrücken.

Direkt dahinter der nächste Aufsteiger. Scorpions Kierspe haben sich deutlich ins Zeug gelegt. Viele Trainingsstunden, etliche Turnierteilnahmen und Testspiele haben sich bemerkbar gemacht. Vom Punktelieferanten haben sie sich zu einem ernstzunehmenden Gegner entwickelt. Für die Regionalliga sind sie dann aber noch nicht ausgeglichen genug besetzt  und müssen in ihrer ersten Saison Lehrgeld bezahlen. Aber sie werden nicht Letzter und wiederkommen. Das scheint sicher.

Die rote Laterne leuchtet dieses mal in Waltrop.
Mit dem Verlust von Martin Weichmann in deren eigene zweite Mannschaft ist der Punktegarant weggebrochen. nachrücker ist der junge Kevin Manz, für den es heißt, überhaupt mal erste Erfahrungen sammeln zu können. Aber auch die verbliebenen drei alten Hasen aus der letzten Saison können nicht in Weichmann's Fußstapfen treten.
Alles andere als Rang 9 wäre eine Überraschung.


1. Phil Taylor Cup

10 Jahre hat es gedauert...

.knapp 10 Jahre nach seinem ersten Turnier hat es Achim Schmidt nun endlich geschafft:

Der erste DTKV-Turniersieg eines Bochumer Schlachtenbummlers ist eingetütet!
Beim 1. PTC in Gevelsberg durfte Achim am Ende des Turniers den Sieger-Cup in die Höhe strecken.

Auf Grund der Ferienzeit fanden leider nur 21 Teilnehmer den Weg nach Gevelsberg. In drei Siebener-Gruppen konnten sich die 4 Besten für die 2. Runde qualifizieren. Neben Achim gingen noch Paulo Vicente, Uli Schmidt und Thomas Otto für die SchlaBOs an den Start. Und somit kommen wir auch gleich zum traurigsten Punkt des Tages. Kein einziger dieser drei konnte sich für die folgende Runde qualifizieren.
Das ist leider ein wenig enttäuschend und frustrierend zugleich.

Dagegen hilft nur eins: Beim nächsten mal einfach besser machen!

Aber auch Achim stand in Runde 1 bereits kurz vor dem frühzeitigem KO. Nach 2 Niederlagen in Folge schaffte er aber rechtzeitig die Wende.
Trotz guter Leistung gab es im Auftaktspiel gegen den Turnierfavoriten Fred Elesbao aus Hannover eine 2:4 Niederlage. Und der Druck sollte noch ansteigen. 0:3 zur Halbzeit gegen den Gladbacher Daniel Pauls. Das vorzeitige Scheitern erneut vor Augen. Aber just ab diesem Moment sollte alles anders werden. Die Sinne waren nun geschärft und die Konzentration zurück. Aus dem Rückstand wurde ein 5:3 Sieg und die Sieges-Serie hatte begonnen. Einem 5:0 gegen Siggi Gies folgten ein 5:4 gegen Simon Winzer, 3:1 gegen Stefan Peukert und der Einzug ins Viertelfinale.
Ab dem Viertelfinale hieß es nun Umschalten in den Pokalmodus: Siegen oder Fliegen!

Dem Kiersper Frank Filipiak musste sich Achim in Runde 1 noch mit 1:3 geschlagen geben und konnte sich nun mit einem starken Torwart und einem 2:0 Sieg revanchieren und ins Halbfinale einziehen.

Der Gladbacher Björn Groterath war nun der Gegner. Dieser hatte Achim in Runde 1 nicht nur besiegt, sondern mit einem 8:1 (!!!) absolut gedemütigt.

Mit einer Mischung aus 10% Revanche- und 10% Rachegelüsten, gepaart mit 80% Siegeswillen ließ Achim diesmal nichts anbrennen und seinen Gegner nicht ins Spiel kommen. Ein ungefährdetes 4:0 brachte somit den ersten Einzug in ein DTKV-Finale.

Die Gevelsbergerin Manuela Winter hatte im Finale wohl niemand erwartet.

In den beiden ersten Runden konnte sie sich jeweils erst im letzten Gruppenspiel für weitere Aufgaben qualifizieren. Die Sensation des Tages gelang ihr beim 3:2 Viertelfinalsieg gegen Elesbao. Auch Simon Winzer hatte im Halbfinale das Nachsehen.

Aber auch sie konnte Achim nicht mehr stoppen.

Bereits zur Halbzeit war mit der 4:0 Führung der Grundstein gelegt. Manu konnte zwar noch ihren Ehrentreffer erzielen, aber Achim war beim 5:1 Sieg jederzeit Herr im Haus und durfte somit am Ende vollkommen verdient seinen ersten Turniersieg feiern.

Wurde aber auch mal Zeit...


Saisonprognose Verbandsliga West

Die Schlachtenbummler möchten die Sommerpause ein wenig überbrücken und einen kleinen Vorausblick auf die kommende Spielzeit geben.

Wir werden von der höchsten Spielklasse bis runter zur Verbandsliga unsere (subjektiven) Prognosen abgeben. Ab der Regionalliga abwärts werden wir uns aber auf den Westen eingrenzen.

Mittlerweile kann man bei fast jedem Buchmacher auf die erste Trainerentlassung, die meisten Ecken oder gar auf die heißesten Trinkpausen gewettet werden.  So weit wollen wir gar nicht gehen und werden hier natürlich auch keine Wetten annehmen. Es geht ausschließlich um die möglichen Platzierungen der einzelnen Teams und die wahrscheinlichen Auf- und Absteiger.

Bevor wir mit unserer Voraussage beginnen wollen, erst mal Grundsätzliches.
Dem Westen wird ja häufig vorgeworfen, nicht unbedingt das qualitativ hochwertigste Tipp-Kick der Republik zu spielen. Oberflächig betrachtet ist das vielleicht nicht falsch, aber dennoch wird dem Westen nicht nur hier leider viel zu wenig Respekt entgegengebracht.
Keine andere Sektion in Deutschland stellt soviel Vereine in der Verbandsliga.
Auch in dieser Saison gehen 7 Teams an den Start, zwei mehr als im Osten in der Regionalliga. Dort gab es bereits in der letzten Spielzeit keine VL mehr (!!!) und im Süden und Norden waren es lediglich 5 und 4 VL-Mannschaften.
In keiner anderen Sektion haben sich in den letzten Jahren so viele neue Vereine gegründet wie im Westen. Den Schlachtenbummler im Jahr 2010 folgten unter anderem Phoenix Herne, Scorpions Kierspe, Weiß Weiß Steinbeck, Torpedo Ergste, Ruhrpott Schwerte und die Rückkehr des Traditionsvereines Bor. 88 Schwerte.
Bereits wieder abgemeldete Teams wie Essen, Recklinghausen, Herford und 2 Vereinen aus Duisburg nicht mal eingerechnet.
Sie hatten es wenigstens versucht.

Das ist keinen Applaus wert, das schreit schon eher nach Standing-Ovations!

Sieben Mannschaften gehen also an den Start, zwei davon werden in die Regional-Liga aufsteigen.
Die erst im letzten Jahr neu gegründeten Ergster Torpedos gehen erneut an den Start wie Ruhrpott Schwerte, die im zweiten Jahr sogar direkt eine 2. Mannschaft stellen können.

Wer es schafft, Stammspieler aus der 2. Bundesliga mit reichlich Erstligaerfahrung  verpflichten zu können, kann sich gegen den Favoriten-Status in dieser Liga auch nicht erwehren. Andreas Helbig ist neben dem stark aufkommenden Alex Wrobel ein Punktegarant erster Güte. Dem hat diese Liga nichts entgegenzusetzen. Zusätzlich dürfen die Ruhrpottler ja auch noch 2 weitere Spieler mit Qualität in die Mannschaftsspiele schicken. Die Meister-Medaille geht nach Schwerte - ohne wenn und aber.

Wer steigt als Vize auf ?
Das wir schon enger und vermutlich über den Willen und die Tagesform entschieden.
Die beiden Kandidaten sind Absteiger Mönchengladbach und die dritte Mannschaft des TKC Gevelsberg.
Spitze gegen Breite. Erfahrung werfen beide Vereine ausreichend in den Ring..
In der Spitze sind die Nieder-Rheiner ein Stückchen besser besetzt. Gevelsberg verfügt dafür über einen größeren Kader und mehr Variationsmöglichkeiten.
Neben den alten Hasen wie Bennemann und Peltzer haben die Gladbacher noch aufstrebende Tipp-Kicker wie Pauls und Groterath zu bieten. Dazu kommt die Neuverpflichtung Simon Winzer von der Rheinländischen SG aus der Regional-Liga als Sahnehäubchen. Die Gevelsberger Truppe um Roberto Pulice, Helge Mettegang und "Katze" Trost erfreut sich mittlerweile mehr an den Erfolgen des Nachwuchses und hat wohl nicht ganz soviel Biss wie die Rheinländer. 
Tipp: Die Spitze setzt sich durch.
Mönchengladbach schnappt sich Platz 2 vor Gevelsberg.

Platz 4 bis 7 haben mit dem Aufstieg (vermutlich) nichts zu tun.
Hier tummeln sich Newcomer und Old-School Tipp-Kick.
Die ewigen Sammreis verteilt auf 2 Vereine (Borussia Schwerte und Torpedo Ergste) duellieren sich
mit dem zweiten Ruhrpott-Team und den weiß-weißen Steinbeckern. 
Die dritte Saison der Steinbecker ist schon deswegen bemerkenswert, da bei den Doppel-Weißen kaum jemand auch nur mit einer zweiten Spielzeit gerechnet hatte... und ein Ende scheint nicht in Sicht. 

Ab Platz 4 geht es um den Spaß am Sport.
Und ist das nicht eigentlich auch das Wichtigste?
Der "Westen" rockt auch in den tiefen Klassen!


Ab anne Castroper - Saisoneröffnung beim VfL

War das eine heiße Premiere der SchlaBOs...
Bei der Saisoneröffnung des VfL Bochum durften erstmals auch die Schlachtenbummler als Aussteller mitwirken.
Und sie sollten ordentlich ins schwitzen kommen...
Nicht nur die Temperaturen um die 30 Grad waren schweißtreibend, auch die zahlreichen jungen und alten Besucher unserer beiden Pavillions hielten uns Non-Stop auf Trab.
Die 3 aufgebauten Spielplatten waren durchgängig in Beschlag. Auf der ersten Platte konnten die Besucher sich beim Tipp-Kick-Torwandschießen versuchen und tolle Preise gewinnen. Das ausgerufene Motto "3 unten, 3 oben" wurde bei dem einen oder anderen Nachwuchskicker auch gerne mal auf 12 unten und 15 oben ausgeweitet.
Die beiden weiteren Platten wurden ebenfalls ohne Pause bespielet. in den meisten Fällen erfreuten sich die Eltern über den Spieltrieb ihrer Kinder und natürlich auch über eine willkommene Ruhepause.Andere Eltern dagegen entdeckten vielleicht ungewollt eigene Spielfreude am Tipp-Kick wieder und entwickelten dabei ziemlich schnell einen nicht für möglich gehaltenen sportlichen Ehrgeiz. Und genau das ist ja das Schöne am Tipp-Kick. Die Jungen fühlen sich wie die Großen und die älteren Generation fühlt sich wieder in die eigene Jugendzeit zurückversetzt. Eine doppelte Zeitreise sozusagen.
Wie viele Fans nun das Familienfest des VfL Bochum an diesem fantastischen Samstag besucht haben wissen wir leider nicht, da sich weder Veranstalter noch die hiesige Presse zu einer groben Schätzung haben hinreißen lassen.
Über den gesamten Tag verteilt vermuten wir einige Tausend Besucher und die hatten mindestens genau soviel Spaß wie wir!



Neuverpflichtung

Cristiano Ronaldo wechselt von Real Madrid für eine Ablösesumme von 135 Millionen Euro zu Juventus Turin. Nun wird er wohl zukünftig mit einem Fiat Bravo durch Turins Straßen düsen... die italienischen Finanzbehörden sollen ja auch nicht ganz so streng sein.

Aber auch im Tipp-Kick können die Schlachtenbummler einen Transfercoup verkünden:

Paulo Vicente, der Gründer des TKC Sprockhövel '92 ist ein langjähriges Gesicht der Tipp-Kick Szene und somit ein alter Hase und Schlitzohr in einer Person. Paulo verlässt den TKC Preußen Waltrop und wechselt ablösefrei in die Hauptstadt des Ruhrgebiets.
Bereits seit 2016 versuchen die SchlaBOs unermüdlich das portugiesische Original nach Bochum zu locken und jetzt ist es endlich soweit: Die Schlachtenbummler bekommen ihren absoluten Wunschspieler!
Neben seiner Spiel-Qualität und seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz bringt Paulo noch eine weitere herausragende Eigenschaft mit sich: der Sprockhöveler ist Fan des VfL Bochum und als solcher gehört man ja eigentlich fast schon automatisch zu den SchlaBOs.

Neuzugang Nr. 2 ist Thomas Otto.
Auch Toto hat lange Zeit in Gevelsberg und Sprockhövel seinen Mann gestanden und war Paulos Wegbegleiter in den Sprockhöveler Erst- und Zweitliga-Spielzeiten. Beim Fußball hält es der Gevelsberger mit den Roten und bringt somit neuen Schwung in die Fanfreundschaft des FCB mit dem VfL.

Die Schlachtenbummler heißen beide aufs herzlichste Willkommen und freuen sich auf gemeinsame Tipp-Kick Schlachten und so manch feucht-fröhliche "dritte Halbzeit".


Sommerfest der Stadt Bochum

"Gemeinsam für Benni!" - SchlaBOs unterstützen mit der TIPP-KICK Torwand
"Gemeinsam für Benni!" - SchlaBOs unterstützen mit der TIPP-KICK Torwand

Das erstmalig mit Unterstützung der Schlachtenbummler Bochum durchgeführte Sommerfest der Stadt Bochum wurde ein voller Erfolg.

Bei absolutem Kaiserwetter mit knapp 30° und ohne eine einzige Wolke am Himmel wurde dem Namen Sommerfest alle Ehre gemacht.

 

Die neu gestaltete Anlage des TuS Harpen war auch wie geschaffen für Events dieser Art.

Sowohl der normale Fußballplatz als auch die Kleinfeldanlage wurden vor nicht allzu langer Zeit mit neuem Kunstrasen versehen, welcher allein beim Anblick der Plätze direkt Lust aufs Fußballspielen machte und vom Nachwuchs auch reichlich genutzt wurde.

Zusätzlich gab es eine Hüpfburg samt Spiele-Mobil, eine Großbildleinwand für die WM-Viertelfinalspiele, zahlreiche Verpflegungsstände und eine Show-Bühne, auf der insgesamt drei Bands die Besucher mit Live-Musik klangvoll unterhielten.

 

Und dann gab es noch einen Tipp-Kick Pavillion. Dort hatten die Schlachtenbummler 3 Spielplatten aufgebaut. Auf dem ersten Spielfeld konnte man mit dem ursprünglichem Tipp-Kick Material seine Spiele bestreiten, auf Platte zwei hatten wir das Profimaterial angeboten. An der dritten Platte begleiteten die SchlaBOs eine tolle Aktion zu Gunsten von an Muskelschwund erkrankter Menschen. Dort gab es ein Torwandschießen, dessen Gewinner sich über einen Schal der Schlachtenbummler Bochum erfreuen durfte. Für 50 Cent Einsatz war man dabei und so konnten die SchlaBOs auch eine nette Summe für dieses soziale Projekt beisteuern, welche von uns natürlich auch noch aufgestockt wurde. Auch Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch unterstütze dieses Projekt und versuchte sich beim Torwandschießen.

 

Von 11 - 18 Uhr waren alle Platten durchgehend belegt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene hatten einen Heidenspaß und erfreuten sich am Spiel mit dem zwölfeckigen Ball. Der Tag verging wie im Flug und die SchlabOs fühlten sich selbst weniger als Aussteller sondern eigentlich viel mehr als Besucher dieses Events.

Das hat von vorne bis hinten Spaß gemacht!


(zum vergrößern einfach ein "Klick" aufs Bild)